Weltnierentag – Unsere Nieren im Blick behalten

12. März – Weltnierentag

Unsere Nieren leisten täglich Erstaunliches: Sie filtern rund 180 Liter Blut pro Tag, regulieren den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt, beeinflussen den Blutdruck und sind wesentlich an der Bildung von Hormonen beteiligt. Trotzdem schenken wir ihnen im Alltag oft wenig Aufmerksamkeit.

Der Weltnierentag wurde ins Leben gerufen, um weltweit auf die Bedeutung der Nierengesundheit aufmerksam zu machen und über Prävention sowie Früherkennung von Nierenerkrankungen zu informieren.

Warum Nierengesundheit so wichtig ist

Chronische Nierenerkrankungen gehören zu den häufigsten, aber auch zu den lange unbemerkten Erkrankungen. Viele Betroffene spüren über Jahre hinweg keine Beschwerden. Wird eine Erkrankung jedoch früh erkannt, kann ihr Fortschreiten oft deutlich verlangsamt oder sogar verhindert werden.

Zu den häufigsten Ursachen zählen:

  • Bluthochdruck

  • Diabetes mellitus

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Übergewicht

  • Langfristige Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Schmerzmittel)

Warnzeichen – oft erst spät

Erste Symptome treten häufig erst in fortgeschrittenen Stadien auf, etwa:

  • Müdigkeit und Leistungsabfall

  • Wassereinlagerungen (z. B. an Beinen oder Augenlidern)

  • Veränderungen beim Wasserlassen

  • erhöhter Blutdruck

Umso wichtiger sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.

Früherkennung ist einfach

Bereits einfache Untersuchungen können Hinweise auf eine Nierenerkrankung geben:

  • Blutuntersuchung (Kreatinin / eGFR)

  • Harnuntersuchung

  • Blutdruckkontrolle

Diese Untersuchungen sind Teil der hausärztlichen Routine und helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Was Sie selbst für Ihre Nieren tun können

Ein gesunder Lebensstil schützt auch die Nieren:

  • ausreichend Wasser trinken

  • Blutdruck gut einstellen

  • Diabetes gut kontrollieren

  • regelmäßige Bewegung

  • salz- und ausgewogene Ernährung

  • Schmerzmittel nicht dauerhaft ohne ärztliche Rücksprache einnehmen

Unser Tipp

Nutzen Sie Vorsorgeuntersuchungen – besonders wenn Sie Bluthochdruck, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Eine früh erkannte Nierenerkrankung lässt sich häufig gut behandeln.

Ihr Team der PVE Wien West berät Sie gerne zur Vorsorge und zur Erhaltung Ihrer Nierengesundheit.

Die Pollensaison beginnt – was Allergiker jetzt wissen sollten

Mit den ersten warmen Tagen des Jahres beginnt auch wieder die Pollensaison. Viele Menschen merken das bereits durch typische Beschwerden: juckende Augen, eine laufende Nase oder häufiges Niesen. Besonders die Pollen von Hasel und Erle sind oft schon sehr früh im Jahr in der Luft.

🤧 Typische Symptome einer Pollenallergie

Eine Pollenallergie – auch Heuschnupfen genannt – kann sich durch verschiedene Beschwerden bemerkbar machen:

  • häufiges Niesen

  • juckende oder tränende Augen

  • laufende oder verstopfte Nase

  • Juckreiz im Rachen

  • Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme

Bei manchen Betroffenen können auch Asthmabeschwerden auftreten.

🌿 Was Sie jetzt tun können

Einige einfache Maßnahmen können helfen, die Beschwerden zu reduzieren:

  • Pollenflug beachten – aktuelle Polleninformationen helfen bei der Planung von Aktivitäten im Freien

  • Wohnräume regelmäßig lüften, am besten zu Zeiten mit geringerem Pollenflug

  • Haare am Abend waschen, um Pollen zu entfernen

  • Kleidung nicht im Schlafzimmer lagern, wenn sie draußen getragen wurde

💊 Moderne Behandlungsmöglichkeiten

Bei stärkeren Beschwerden stehen verschiedene wirksame Therapien zur Verfügung:

  • antiallergische Tabletten (Antihistaminika)

  • Nasensprays oder Augentropfen

  • bei bestimmten Allergien auch eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)

Eine frühzeitige Behandlung kann die Symptome deutlich lindern und die Lebensqualität verbessern.

🏥 Beratung in der PVE Wien West

Wenn Sie vermuten, an einer Pollenallergie zu leiden oder Ihre Beschwerden stärker werden, beraten wir Sie gerne in der PVE Wien West. Gemeinsam finden wir die passende Behandlung, damit Sie den Frühling möglichst beschwerdefrei genießen können.


🌸 Unser Tipp: Je früher eine Therapie begonnen wird, desto besser lassen sich die Symptome kontrollieren.

Mit dem Fahrrad zur Ordination? Sehr gerne!

Manchmal steht vor unserer Ordination ein besonders schönes Bild: ein Fahrrad, farblich perfekt abgestimmt mit unserem Logo der PVE Wien West. Ein kleines Detail – aber ein schönes Symbol dafür, wie unkompliziert der Weg zu uns sein kann.

Denn zur PVE Wien West – Hausarztzentrum am Westbahnhof kommt man auf viele Arten ganz einfach.

🚶 Zu Fuß

Viele unserer Patientinnen und Patienten wohnen im Grätzl rund um den Westbahnhof und erreichen uns bequem zu Fuß.

🚲 Mit dem Fahrrad

Natürlich ist auch die Anfahrt mit dem Fahrrad möglich – und ausdrücklich willkommen. Rund um den Westbahnhof gibt es zahlreiche Abstellmöglichkeiten.

🚆 Direkt vom Bahnhof

Ein besonderes Merkmal unserer Ordination:
Vom Bahnsteig 1 des Wiener Westbahnhofs gelangt man praktisch direkt zu uns.

Das macht den Besuch besonders einfach für Pendlerinnen und Pendler oder Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit rasch einen Arzttermin wahrnehmen möchten.

🚇 U-Bahn

Der Westbahnhof ist einer der größten Verkehrsknotenpunkte Wiens. Sie erreichen uns bequem über:

  • U3 – Westbahnhof

  • U6 – Westbahnhof

🚋 Straßenbahn

Auch mehrere Straßenbahnlinien halten direkt beim Westbahnhof, darunter:

  • 5
  • 6
  • 9
  • 18
  • 52
  • 60

🚌 Bus

Auch Buslinien bringen Sie direkt zum Westbahnhof.


🏥 Gesundheit dort, wo Menschen unterwegs sind

Die PVE Wien West wurde bewusst an diesem zentralen Ort geschaffen:
eine moderne hausärztliche Versorgung mitten in der Stadt, leicht erreichbar und niederschwellig zugänglich.

Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit der U-Bahn oder direkt vom Zug –
der Weg zu uns soll so einfach wie möglich sein.

Und wenn einmal wieder ein Fahrrad perfekt zu unserem Logo passt, freut uns das natürlich besonders. 🚲💙

Impfen – warum der richtige Rahmen entscheidend ist

Impfungen sind ein zentraler Bestandteil moderner Prävention. Sie schützen nicht nur die einzelne Person, sondern auch vulnerable Gruppen in unserer Gesellschaft.

In den letzten Jahren wurde die Möglichkeit diskutiert und teilweise umgesetzt, Impfungen auch außerhalb ärztlicher Einrichtungen – etwa in Apotheken – durchzuführen.

Doch Impfen ist mehr als nur ein Stich.


⚖️ Warum Impfen medizinisch eingebettet sein sollte

Vor jeder Impfung stehen wichtige Fragen:

  • Gibt es aktuelle Infekte oder Kontraindikationen?
  • Bestehen chronische Erkrankungen oder Immunsuppression?
  • Welche Impfungen sind laut Impfplan sinnvoll?
  • Gibt es Wechselwirkungen mit laufenden Therapien?
  • Ist eine spezielle Aufklärung erforderlich?

Diese Einschätzung ist eine ärztliche Aufgabe – sie erfordert Kenntnis der Krankengeschichte, der Vorerkrankungen und der individuellen Risikosituation.

Gerade bei PatientInnen mit:

  • chronischen Erkrankungen
  • rheumatologischen Therapien
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Schwangerschaft
  • komplexer Medikation

ist eine medizinische Gesamtbeurteilung wesentlich.


🏥 Warum Impfen in der PVE Wien West unkompliziert ist

In der PVE Wien West – Hausarztzentrum am Westbahnhof ist Impfen:

✔ medizinisch eingebettet
✔ strukturiert organisiert
✔ rasch möglich
✔ ohne lange Wege

Dank direktem Zugang vom Bahnsteig 1 des Wiener Westbahnhofs ist die Anfahrt einfach – für AnwohnerInnen, PendlerInnen und Reisende.

Unsere Abläufe sind klar:

  • Impfstatus-Check im Rahmen der Ordination
  • individuelle Beratung
  • Dokumentation im Gesamtkontext der medizinischen Betreuung
  • sofortige Verfügbarkeit der Impfung

Kein zusätzlicher Termin bei einer anderen Stelle.
Keine Informationslücken.
Keine doppelte Dokumentation.


🤝 Impfen ist Teil der Langzeitbetreuung

Gerade in einer multiprofessionellen Primärversorgungseinheit ist Impfmanagement Teil eines Gesamtkonzepts:

  • Chronikerprogramme

  • Immunsuppressive Therapien

  • Reiseberatung

  • Prävention bei älteren PatientInnen

  • Nachsorge nach Erkrankungen

Impfungen sind kein isolierter Vorgang –
sie sind Bestandteil einer kontinuierlichen medizinischen Begleitung.


🌍 Prävention dort, wo Menschen sind

Die PVE Wien West steht für niederschwellige, moderne Gesundheitsversorgung im urbanen Raum.

Impfen bei uns bedeutet:

medizinische Sicherheit,
persönliche Beratung,
und unkomplizierte Umsetzung – alles unter einem Dach.

Wenn Sie Fragen zu Ihrem Impfstatus haben oder eine Auffrischung benötigen, sprechen Sie uns gerne an.

Ihr Team der PVE Wien West

Frühjahrsputz für den Teller

Leichte Küche statt schwerer Winterkost

Mit dem Frühling verändert sich nicht nur das Wetter – auch unser Körper freut sich über mehr Frische auf dem Teller. Nach deftigen Wintergerichten mit viel Schlagobers, Braten und schweren Eintöpfen tut eine sanfte Umstellung besonders gut.

Jetzt dürfen wasserreiche, vitaminreiche Lebensmittel in den Mittelpunkt rücken: knackiges Gemüse, frische Kräuter, leichte Eiweißquellen und hochwertige Pflanzenöle.

🌿 So gelingt der Übergang ganz unkompliziert

Ein kompletter Ernährungswechsel ist nicht nötig. Kleine, bewusste Schritte reichen oft schon aus:

  • Eine Mahlzeit pro Tag frühlingshaft gestalten:
    Zum Beispiel ein großer gemischter Salat mit Radieschen, Kresse und Gurke, ergänzt durch eine Eiweißquelle wie Ei, Hülsenfrüchte oder Hühnerbrust. Dazu Vollkornbrot oder Couscous für eine ausgewogene Kohlenhydratbasis.

  • Schwere Saucen schrittweise ersetzen:
    Schlagobers lässt sich gut durch Joghurt- oder Topfensaucen austauschen – cremig, aber deutlich leichter.

  • Hochwertige Pflanzenöle bewusst einsetzen:
    1–2 Esslöffel Raps- oder Olivenöl täglich liefern wertvolle Fettsäuren und unterstützen Herz und Stoffwechsel.

🥗 Leichtigkeit ohne Verzicht

Wichtig ist: Es geht nicht um strenge Regeln oder Verbote.
Eine frische, saisonale Küche schafft automatisch mehr Leichtigkeit – ohne dass das Gefühl entsteht, auf etwas verzichten zu müssen.

In unserer diätologischen Beratung in der PVE Wien West unterstützen wir Sie gerne dabei, Ihre Ernährung individuell anzupassen – ob zur Gewichtsregulation, bei Stoffwechselerkrankungen oder einfach für mehr Wohlbefinden im Alltag.

Der Frühling ist ein guter Zeitpunkt, neu zu starten – auch am Teller. 🌼

Internationale Delegation zu Besuch in der PVE Wien West

Gesundheit direkt am Bahnhof – ein Modell mit Vorbildwirkung

Am 27. Februar 2026 durfte die PVE Wien West – Hausarztzentrum am Westbahnhof hochrangige Gäste begrüßen: Vertreterinnen des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) sowie Vertreterinnen und Vertreter der ÖBB, besuchten unsere Einrichtung, um sich ein Bild von unserem innovativen Versorgungskonzept zu machen.

Nach einer Führung durch den ärztlichen Leiter, Dr. Peter Haubenberger standen Gespräche über die Entwicklung und Errichtung des Zentrums, die Patientenstruktur, die Herkunft unserer Patientinnen und Patienten sowie die organisatorischen Grundlagen einer modernen Primärversorgungseinheit am Programm.


🚉 Gesundheit am Bahnhof – Versorgung dort, wo Menschen sind

Die PVE Wien West ist ein besonderes Modell:
Direkt vom Bahnsteig 1 des Wiener Westbahnhofs gelangt man ohne Umwege per Lift direkt in unsere Ordination.

Dieses niederschwellige Angebot ermöglicht:

  • raschen Zugang zur medizinischen Versorgung

  • Betreuung für Pendlerinnen und Pendler und Reisende

  • wohnortnahe Versorgung für das Grätzl rund um den Westbahnhof

  • moderne Infrastruktur in zentraler Lage

Gesundheit wird hier dort angeboten, wo Mobilität und Alltag aufeinandertreffen.


🤝 Multiprofessionelle Versorgung unter einem Dach

Ein weiterer Schwerpunkt des Interesses lag auf unserem interdisziplinären Konzept.
In der PVE Wien West arbeiten:

  • Allgemeinmedizin

  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege

  • Diätologie

  • Psychotherapie

  • Sozialarbeit

  • Ordinationsassistenz

eng zusammen.

Diese multiprofessionelle Struktur ermöglicht eine ganzheitliche Betreuung – medizinisch, psychosozial und präventiv. Die enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen unter einem Dach gilt zunehmend als zukunftsweisendes Modell für urbane Gesundheitsversorgung.


🌍 Ein Vorzeigebeispiel moderner Primärversorgung

Der Besuch unterstreicht die internationale Aufmerksamkeit, die das Konzept der PVE Wien West mittlerweile erfährt. Die Verbindung aus zentraler Lage, direkter Verkehrsanbindung, multiprofessioneller Teamarbeit und strukturierter Patientenführung macht unser Zentrum zu einem Vorzeigebeispiel moderner Gesundheitsversorgung.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse und den wertvollen Austausch – und sehen darin eine Bestätigung unseres Weges:

Gesundheit nah am Menschen.
Niederschwellig zugänglich.
Im Team gedacht.


Abschließend wurden gemeinsame Gruppenfotos aufgenommen, die diesen inspirierenden Austausch dokumentieren.

Wenn alles zu viel wird – wir sind für Sie da

Vielleicht fühlen Sie sich im Moment erschöpft.
Vielleicht schlafen Sie schlecht, ziehen sich zurück oder haben das Gefühl, dass nichts mehr besser wird. Manchmal entstehen in solchen Phasen auch Gedanken, nicht mehr weiterleben zu wollen.

Solche Gedanken sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind ein Signal, dass die Belastung gerade zu groß ist.

Und genau dann ist es wichtig, nicht alleine zu bleiben.


🩺 Ihr Hausarztzentrum als erste Anlaufstelle

In der PVE Wien West begleiten wir Menschen nicht nur bei körperlichen Beschwerden, sondern auch bei seelischen Krisen.

Als Hausarztzentrum sind wir oft die erste Stelle, an die sich Patientinnen und Patienten wenden. Wir nehmen das sehr ernst.

Bei uns bedeutet das:

  • Zeit für ein Gespräch

  • Ernstnehmen Ihrer Sorgen

  • Gemeinsames Überlegen, was jetzt hilft

Und Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen.


🤝 Unterstützung direkt vor Ort

In der PVE Wien West arbeiten Allgemeinmedizin, Psychotherapie und Sozialarbeit eng zusammen.

Das heißt für Sie:

✔ Rasche psychotherapeutische Gespräche
✔ Unterstützung bei familiären, beruflichen oder finanziellen Belastungen
✔ Koordination weiterer Hilfsangebote
✔ Begleitung – nicht nur einmalig, sondern kontinuierlich

Manchmal reicht schon ein erstes Gespräch, um wieder etwas Halt zu spüren.


🧠 Suizidprävention in Österreich

Mit der Initiative SUPRA – Suizidprävention Austria wird österreichweit daran gearbeitet, psychische Krisen frühzeitig zu erkennen und Betroffene besser zu unterstützen.

Doch Prävention beginnt oft ganz konkret – im persönlichen Gespräch.


🚨 Wenn es akut wird

Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden oder Angst haben, sich selbst etwas anzutun:

📞 Telefonseelsorge: 142 (kostenlos, rund um die Uhr)
📞 Rat auf Draht: 147
🚑 Rettung: 144

Bitte holen Sie sich sofort Hilfe.


💬 Ein kleiner Schritt kann viel bewirken

Vielleicht ist dieser Text gerade der Anlass, jemanden anzurufen.
Vielleicht vereinbaren Sie einen Termin.

Wir sind für Sie da – ohne Vorurteile, ohne Bewertung, mit Zeit und Respekt.

💛 Sie müssen da nicht alleine durch.

Wetterwechsel & Wetteranfälligkeit

Warum reagieren manche Menschen so sensibel?

Viele kennen es: Kopfschmerzen vor einem Gewitter, müde Beine bei Kälteeinbruch oder ziehende Gelenke bei Luftdruckabfall. Wetterwechsel können sich tatsächlich auf unseren Körper auswirken.

🌬️ Was passiert im Körper?

Veränderungen von Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen:

  • Durchblutung

  • Muskelspannung

  • Gelenkempfinden

  • Kreislauf

Besonders Menschen mit Arthrose, rheumatischen Erkrankungen, Migräne oder Kreislaufproblemen berichten häufiger über Beschwerden.


🧘 Was hilft?

✔ Regelmäßige Bewegung
✔ Wärme bei Verspannungen
✔ Ausreichend trinken
✔ Guter Schlaf
✔ Stressreduktion

Ein stabiler Lebensrhythmus macht den Körper widerstandsfähiger gegenüber Wetterumschwüngen.


🩺 Wann abklären lassen?

Wenn Beschwerden neu auftreten, stärker werden oder mit weiteren Symptomen wie Schwellung, Fieber oder neurologischen Auffälligkeiten einhergehen, empfehlen wir eine ärztliche Abklärung.

In der PVE Wien West beraten wir Sie individuell und ganzheitlich – damit Sie sich bei jedem Wetter wohlfühlen.

Diäten – was ist sinnvoll, was eher nicht?

Diäten versprechen oft schnelle Erfolge: rascher Gewichtsverlust, mehr Energie oder eine „Entgiftung“ des Körpers. Viele dieser Konzepte klingen verlockend – sind jedoch nicht langfristig wirksam und können dem Körper sogar schaden. Entscheidend ist nicht eine kurzfristige Diät, sondern eine dauerhaft gesunde Ernährungsweise, die zum eigenen Alltag passt.

Was eher wenig sinnvoll ist

  • ⚠️ Radikal- und Crash-Diäten
    Sehr stark reduzierte Kalorienzufuhr führt zwar oft zu schnellem Gewichtsverlust, dieser besteht jedoch häufig aus Wasser und Muskelmasse. Der bekannte Jo-Jo-Effekt ist vorprogrammiert.

  • ⚠️ Einseitige Diäten (z. B. nur bestimmte Lebensmittelgruppen)
    Sie können zu Nährstoffmängeln führen und sind im Alltag kaum durchzuhalten.

  • ⚠️ „Detox-“ oder Entgiftungsdiäten
    Unser Körper entgiftet sich selbst – vor allem über Leber und Nieren. Spezielle Diäten oder Kuren sind dafür nicht notwendig.

Was als sinnvoll gilt

  • Ausgewogene Ernährung
    Viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, hochwertige Eiweißquellen und gesunde Fette bilden die Basis.

  • Regelmäßige Mahlzeiten
    Sie helfen, Heißhunger zu vermeiden und den Stoffwechsel stabil zu halten.

  • Langsame, realistische Veränderungen
    Kleine Schritte sind nachhaltiger als radikale Umstellungen.

  • Bewegung als Ergänzung
    Regelmäßige körperliche Aktivität unterstützt nicht nur die Gewichtsregulation, sondern auch Herz, Kreislauf und Psyche.

Die „beste Diät“ ist jene, die langfristig umsetzbar, ausgewogen und individuell angepasst ist. Ziel sollte nicht ein möglichst schneller Gewichtsverlust sein, sondern mehr Wohlbefinden und Gesundheit auf Dauer.

👉 Wenn Sie unsicher sind, welche Ernährungsform für Sie sinnvoll ist, beraten wir Sie gerne persönlich.

Das Team der PVE Wien West unterstützt Sie auf dem Weg zu einem gesunden Lebensstil.

Fastenzeit & Ramadan – Gesundheit zwischen Tradition und Moderne

In diesem Jahr beginnen die christliche Fastenzeit und der Ramadan gleichzeitig. Zwei unterschiedliche religiöse Traditionen – aber aus medizinischer Sicht ein gemeinsamer Nenner: bewusster Verzicht kann gesundheitliche Effekte haben.

🧬 Was passiert im Körper beim Fasten?

Je nach Form des Fastens (z. B. Intervallfasten, religiöses Tagesfasten oder bewusster Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel) kommt es zu metabolischen Veränderungen:

  • Der Insulinspiegel sinkt

  • Die Fettverbrennung wird aktiviert

  • Der Stoffwechsel nutzt verstärkt Energiereserven

  • Entzündungsmarker können sich reduzieren

  • Blutzucker- und Blutfettwerte können sich verbessern

Studien zeigen, dass kontrollierte Fastenformen bei gesunden Erwachsenen positive Effekte auf Gewicht, metabolisches Syndrom und kardiovaskuläre Risikofaktoren haben können.


🌙 Besonderheiten beim Ramadan

Beim Ramadan wird tagsüber vollständig auf Nahrung und Flüssigkeit verzichtet. Für gesunde Erwachsene ist dies meist gut verträglich, wenn:

  • nachts ausreichend getrunken wird

  • auf ausgewogene Mahlzeiten geachtet wird

  • extreme körperliche Belastung vermieden wird

Bei Hitze, körperlicher Arbeit oder Vorerkrankungen ist jedoch besondere Vorsicht geboten.


⚠️ Wann ist ärztliche Rücksprache sinnvoll?

Fasten sollte individuell beurteilt werden – insbesondere bei:

  • Diabetes (Gefahr von Hypo- oder Hyperglykämien)

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Nierenfunktionsstörungen

  • Untergewicht oder Mangelernährung

  • höherem Lebensalter mit Multimorbidität

  • regelmäßiger Medikamenteneinnahme

Eine Anpassung von Medikamenten kann notwendig sein. Bitte setzen Sie diese nicht eigenständig ab.


🩺 Fasten: Chance zur Reflexion des Lebensstils

Medizinisch sinnvoll wird eine Fastenphase vor allem dann, wenn sie Anlass ist,

  • Essgewohnheiten zu überdenken

  • Zucker- und Alkoholkonsum zu reduzieren

  • Portionsgrößen zu reflektieren

  • langfristig gesündere Routinen zu etablieren

Entscheidend ist nicht der kurzfristige Verzicht, sondern die nachhaltige Wirkung danach.


🤝 Wir beraten Sie gerne

Wenn Sie überlegen zu fasten und unsicher sind, ob dies mit Ihrer gesundheitlichen Situation vereinbar ist, sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie dabei, eine sichere und individuell passende Entscheidung zu treffen.

Ihr Team der
PVE Wien West