PVE Wien West beim ROTE NASEN LAUF 2026

Gemeinsam laufen, gemeinsam helfen!

Ein großes Team der PVE Wien West war beim diesjährigen ROTE NASEN LAUF in Wien mit dabei. Die PVE hatte ihre MitarbeiterInnen eingeladen, gemeinsam an der Veranstaltung teilzunehmen und damit Bewegung, Teamgeist und soziales Engagement zu verbinden.

Zahlreiche KollegInnen folgten der Einladung und tauschten für einen Tag den Ordinationsalltag gegen Laufschuhe. Dabei ging es nicht um Bestzeiten oder sportliche Höchstleistungen: Beim ROTE NASEN LAUF zählt jeder zurückgelegte Kilometer – ob laufend, gehend oder walkend.

Mit der Teilnahme wird gleichzeitig die Arbeit von ROTE NASEN unterstützt, die mit ihren Clownbesuchen kranken Menschen Momente der Freude und Leichtigkeit schenken.

Für uns war der Lauf aber auch eine schöne Gelegenheit, gemeinsam außerhalb der PVE aktiv zu sein und den Zusammenhalt im Team zu stärken. Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele MitarbeiterInnen unserer Einladung gefolgt sind und mitgemacht haben.

Vielen Dank an unser großartiges Team für die zahlreiche Teilnahme und den gemeinsamen Tag!

Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

Das Team der PVE Wien West

Yellow September: Gemeinsam gegen Einsamkeit 💛

Yellow September 2026 ist der österreichweite Aktionsmonat für psychosoziale Gesundheit und findet vom 10. September bis zum 10. Oktober statt. Heuer steht dabei das Thema „Gemeinsam gegen Einsamkeit“ im Mittelpunkt.

Einsamkeit kann jede und jeden treffen. Sie ist nicht immer sichtbar und kann in jeder Lebensphase entstehen – etwa nach Veränderungen im Alltag, einem Umzug, dem Verlust von sozialen Kontakten oder einfach dann, wenn das Gefühl entsteht, mit seinen Sorgen alleine zu sein.

Genau hier setzt auch unser Angebot der Gesundheitssprechstunde im Rahmen des Social Prescribing an.

Manchmal braucht es nicht in erster Linie ein Medikament, sondern jemanden, der zuhört, gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen sucht und passende Angebote in der Umgebung kennt. Unsere Linkworkerinnen Jasmin Kremser, BSc und Anna Blümel, BSc nehmen sich Zeit für Ihre Anliegen und unterstützen Sie dabei, wieder mehr soziale Kontakte, Aktivitäten und Lebensfreude in Ihren Alltag zu bringen.

Ob Sie Anschluss suchen, gerne neue Menschen kennenlernen möchten, sich eine regelmäßige Aktivität wünschen oder einfach einmal über Ihre aktuelle Situation sprechen möchten – Sie müssen damit nicht alleine bleiben.

Gemeinsam schauen wir, was Ihnen guttut und welche Möglichkeiten es für Sie gibt.

💛 Gemeinsam gegen Einsamkeit – und für mehr Gesundheit, Teilhabe und Lebensqualität.

Kritische Nährstoffe bei veganer Ernährung

Vegane Ernährung wird immer wieder sehr gelobt und gilt allgemein als alternative, gesunde, tierliebende und fortschrittliche Ernährungsform.

Wer aber eine vegane Ernährung umsetzen möchte, sollte sich gut informieren und beraten lassen. Denn eine rein pflanzliche Ernährung birgt auch Gefahren und Risiken.

Mittlerweile ist bekannt, dass im Falle einer veganen Ernährung Vitamin B12 unbedingt supplementiert werden muss. Zu den weiteren kritischen Nährstoffen gehören Eiweiß, Jod, Kalzium, Vitamin D, Omega 3 Fettsäuren (DHA & EPA), Eisen, Zink, Selen, Vitamin A und Riboflavin.

Ein gutes Wissen, mit welchen Lebensmitteln welche Nährstoffe aufgenommen werden können, ist also Voraussetzung für eine gut umgesetzte vegane Ernährung.

Lassen Sie auch regelmäßig die spezifischen Laborwerte checken! Nur so können Sie kontrollieren, ob sie ausreichend versorgt sind.

Wir stehen Ihnen jedenfalls sowohl von ärztlicher als auch diätologischer Seite gern mit Rat und Tat zur Seite.

Herzlichst, Ihr Team der PVE Wien West

Brauch ich einen Termin?

„Brauch ich einen Termin?“ fragen sich viele PatientInnen der PVE Wien West.

Wenn es akut ist, ist eine Terminvereinbarung nicht nötig. Jederzeit einfach vorbeikommen, solange wir offen sind.

Sollte ich ein dringendes medizinisches Anliegen haben, dies aber weitgehend ohne Wartezeit, habe ich die Möglichkeit, einen Akuttermin zu vereinbaren.

Natürlich steht für Befundbesprechungen, Vorsorgeuntersuchungen und spezielle medizinische Fragestellungen die Terminordination bei meiner Hausärztin oder meinem Hausarzt offen.

Wählen Sie also aus:

Jedenfalls heißen wir Sie herzlich willkommen in der PVE Wien West!

Gesundheitsförderung in der PVE Wien West: Gemeinsam Standards weiterentwickeln

Am 10.09.2026 fand in der PVE Wien West gemeinsam mit dem Institut für Gesundheitsförderung und Prävention GmbH (IfGP) und Frau Mag.a Stephanie Kaiser ein Workshop zum Thema „Praxistauglichkeit gesundheitsförderlicher Standards für Primärversorgungseinheiten (PVEs)“ statt.

Die PVE Wien West ist eine von insgesamt fünf Primärversorgungseinheiten in Österreich, die an diesem Projekt teilnehmen. Ziel ist es, anhand einer strukturierten Selbsteinschätzung den aktuellen Stand gesundheitsförderlicher Angebote und Rahmenbedingungen in den teilnehmenden PVEs zu erheben. Daraus sollen konkrete Maßnahmen und Empfehlungen entstehen, die künftig auch anderen Primärversorgungseinheiten zugutekommen können.

Seitens der PVE Wien West nahmen der ärztliche Leiter und Gründer Dr. Peter Haubenberger, Gesundheitskoordinatorin Ivana Tissauer, Selin Dogan als Vertreterin des Managements, Empfangsleiterin Elke Jurisic sowie Julia Kremer, BSc, Leiterin der Medizinischen Assistenz, teil.

Gesundheitsförderung ist bei uns bereits gelebter Alltag

Die gemeinsame Bestandsaufnahme hat gezeigt, dass die PVE Wien West bereits im dritten Jahr ihres Bestehens über ein breites Spektrum an gesundheitsfördernden und präventiven Angeboten verfügt. Gesundheitsförderung bedeutet für uns dabei weit mehr als die Behandlung bereits bestehender Erkrankungen.

Zu unseren Angeboten zählen unter anderem:

  • Therapie Aktiv für PatientInnen mit Diabetes mellitus Typ 2
  • Entspannungsgruppen und Informationsveranstaltungen mit unserer Psychotherapeutin
  • Sozialsprechstunde mit unserem Sozialarbeiter
  • Kochworkshops mit unserer Diätologin
  • „Fit und Bewegt“ mit unserem Physiotherapeuten
  • Social Prescribing und Gesundheitssprechstunde zur Unterstützung bei gesundheitlichen und sozialen Anliegen

Die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen ermöglicht es uns, Gesundheit aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und unsere PatientInnen auch bei Prävention, Bewegung, Ernährung, psychischer und sozialer Gesundheit zu unterstützen.

Gesundheitsförderung auch für unsere MitarbeiterInnen

Gesundheitsförderung endet für uns nicht bei unseren PatientInnen. Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops war daher die Frage, wie gesundheitsförderlich die Arbeitsbedingungen für unsere eigenen MitarbeiterInnen gestaltet sind.

Dazu gehören bei uns unter anderem regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze, Maßnahmen zur Förderung der psychischen und physischen Gesundheit, eine gesunde Jause für unsere MitarbeiterInnen sowie regelmäßige Teammeetings unter Supervision.

Denn eine gute und nachhaltige PatientInnenversorgung braucht auch MitarbeiterInnen, die sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen und gesund arbeiten können.

Bestandsaufnahme und Impuls für die Zukunft

Besonders wertvoll war die Gelegenheit, unsere Strukturen und Angebote einmal bewusst und systematisch zu betrachten. Dabei wurde sichtbar, wie viel in den vergangenen drei Jahren bereits aufgebaut wurde und wie selbstverständlich viele gesundheitsförderliche Maßnahmen mittlerweile Teil unseres Alltags geworden sind.

Gleichzeitig geht es uns nicht darum, uns auf dem Erreichten auszuruhen. Die Auseinandersetzung mit den gesundheitsförderlichen Standards hilft uns, bestehende Angebote weiterzuentwickeln, mögliche Lücken zu erkennen und neue Ideen für die kommenden Jahre mitzunehmen.

Für die PVE Wien West war der Workshop daher weit mehr als eine Bestandsaufnahme: Er war eine wertvolle Gelegenheit zur Reflexion – und zugleich ein weiterer Impuls, Gesundheitsförderung für unsere PatientInnen und MitarbeiterInnen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Adipositas – mehr als nur Übergewicht

Adipositas wird noch immer häufig als reine Folge von „zu viel Essen und zu wenig Bewegung“ betrachtet. Dieses Bild greift jedoch zu kurz. Adipositas ist eine chronische Erkrankung, deren Entstehung durch ein komplexes Zusammenspiel von genetischen, biologischen, psychischen, sozialen und umweltbedingten Faktoren beeinflusst wird.

Auch in Österreich betrifft das Thema einen großen Teil der Bevölkerung: Rund die Hälfte der Erwachsenen ist übergewichtig oder adipös.

Ab wann spricht man von Adipositas?

Als Orientierung dient meist der Body-Mass-Index (BMI):

  • 25–29,9 kg/m²: Übergewicht
  • 30–34,9 kg/m²: Adipositas Grad I
  • 35–39,9 kg/m²: Adipositas Grad II
  • ab 40 kg/m²: Adipositas Grad III

Der BMI allein erzählt allerdings nicht die ganze Geschichte. Muskelmasse und Fettverteilung werden beispielsweise nicht ausreichend berücksichtigt. Besonders das Fettgewebe im Bauchraum ist mit einem erhöhten Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Risiko verbunden. Deshalb können auch Bauchumfang, Begleiterkrankungen und gegebenenfalls eine Messung der Körperzusammensetzung wichtige zusätzliche Informationen liefern.

Warum ist Adipositas gesundheitlich relevant?

Adipositas erhöht unter anderem das Risiko für Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gelenkbeschwerden und bestimmte Krebserkrankungen. Auch Fettleber und Schlafapnoe treten häufiger auf.

Dabei geht es nicht darum, einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen. Das Ziel einer Behandlung ist eine Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität.

Behandlung bedeutet nicht einfach „weniger essen“

Eine moderne Adipositastherapie wird individuell auf die PatientInnen abgestimmt. Grundlage sind Veränderungen von Ernährung, Bewegung und Verhalten. Dabei können unterschiedliche Gesundheitsberufe gemeinsam unterstützen – etwa ÄrztInnen, DiätologInnen, PhysiotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen.

Wenn diese Maßnahmen alleine nicht ausreichen, stehen heute zusätzlich wirksame medikamentöse Therapien zur Verfügung. Bei ausgeprägter Adipositas kann auch eine bariatrische bzw. metabolische Operation eine sinnvolle Behandlungsoption darstellen. Medikamente und operative Verfahren ersetzen dabei nicht die Basistherapie, sondern sind Teil eines langfristigen Behandlungskonzepts.

Schon kleine Veränderungen können viel bewirken

Es muss nicht sofort das „Idealgewicht“ erreicht werden. Bereits eine Gewichtsreduktion von etwa 5 bis 10 Prozent des Ausgangsgewichts kann Blutdruck, Blutzucker und Blutfette verbessern und damit gesundheitlich einen relevanten Unterschied machen.

Entscheidend ist nicht eine möglichst schnelle Gewichtsabnahme durch kurzfristige Diäten, sondern eine langfristige und realistische Strategie, die sich in den Alltag integrieren lässt.

Wir unterstützen Sie dabei

In der PVE Wien West können wir Übergewicht und Adipositas medizinisch abklären, Begleiterkrankungen und individuelle Risikofaktoren erfassen und gemeinsam mit Ihnen sinnvolle nächste Schritte festlegen.

Dabei steht uns auch unser multiprofessionelles Team zur Verfügung. Gerade die Verbindung von ärztlicher Betreuung, Diätologie, Bewegung und weiteren Gesundheitsberufen ermöglicht es, Adipositas nicht isoliert, sondern ganzheitlich zu behandeln.

Sprechen Sie uns an – gemeinsam finden wir einen Weg, der zu Ihnen und Ihrem Alltag passt.

Schulbeginn – gesund und gut ins neue Schuljahr!

Die Schultaschen sind gepackt, die Ferien vorbei und für viele Kinder beginnt wieder der Schulalltag. Für unsere SchulanfängerInnen startet sogar ein ganz neuer Lebensabschnitt.

Das Team der PVE Wien West wünscht allen SchülerInnen und ihren Familien einen guten Start, viel Freude und ein erfolgreiches neues Schuljahr!

Gesund durch den Schulalltag

Mit dem Schulbeginn ändern sich auch die täglichen Routinen. Ausreichend Schlaf, ein gutes Frühstück und eine ausgewogene Jause helfen Kindern, konzentriert und leistungsfähig durch den Schultag zu kommen. Ebenso wichtig sind ausreichend Bewegung, Zeit im Freien und regelmäßige Erholungsphasen.

Auch die Gesundheit darf mit in die Schultasche

Der Beginn eines neuen Schuljahres ist eine gute Gelegenheit, einige gesundheitliche Dinge im Blick zu behalten:

  • Impfpass kontrollieren: Sind alle empfohlenen Impfungen vollständig?
  • Sehen und Hören: Gerade unerkannte Seh- oder Hörprobleme können sich auf Lernen und Konzentration auswirken.
  • Bewegung: Kinder und Jugendliche sollten sich täglich ausreichend bewegen.
  • Schlaf: Ein regelmäßiger Schlafrhythmus erleichtert den Schulalltag.
  • Infekte: Wo viele Kinder zusammenkommen, haben auch Erkältungsviren wieder leichteres Spiel. Händehygiene und richtiges Husten und Niesen helfen, Ansteckungen zu reduzieren.

Nicht nur körperlich gesund

Ein Schulbeginn kann neben Vorfreude auch Aufregung, Leistungsdruck oder Unsicherheit mit sich bringen. Eltern sollten daher auch darauf achten, wie es ihren Kindern seelisch mit Schule, Klasse und den neuen Anforderungen geht. Verständnis, Zeit zum Reden und möglichst wenig unnötiger Leistungsdruck können gerade in der Eingewöhnungsphase viel bewirken.

Alles Gute für unsere TaferlklasslerInnen!

Ganz besonders wünschen wir allen Kindern, die erstmals die Schule besuchen, viel Neugier, Freude am Lernen, nette LehrerInnen und viele neue Freundschaften.

Einen schönen Schulbeginn und ein gesundes Schuljahr wünscht das gesamte Team der PVE Wien West!

Heilpflanze des Monats September: Weißdorn – die Pflanze fürs Herz

Wenn sich der Sommer langsam verabschiedet und der Herbst näher rückt, leuchten an vielen Hecken bereits die roten Früchte des Weißdorns. Die traditionsreiche Heilpflanze ist vor allem für ihre Verbindung zum Herz-Kreislauf-System bekannt.

Eine alte Heilpflanze mit langer Tradition

Der Weißdorn gehört zur Gattung Crataegus. In der Phytotherapie werden vor allem Blätter und Blüten (Crataegi folium cum flore) verwendet. Sie enthalten unter anderem Flavonoide und oligomere Procyanidine und werden seit Langem bei funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden eingesetzt.

Auch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) führt Weißdornblätter mit Blüten als traditionelles pflanzliches Arzneimittel. Anerkannt ist die traditionelle Anwendung insbesondere bei vorübergehenden nervös bedingten Herzbeschwerden wie Herzklopfen, sofern zuvor ernsthafte Herzerkrankungen ärztlich ausgeschlossen wurden. Darüber hinaus wird Weißdorn traditionell bei leichten Stresssymptomen und zur Unterstützung des Schlafes eingesetzt.

Weißdorn und das Herz

Weißdorn wird häufig als klassische „Herzpflanze“ bezeichnet. Verschiedene Inhaltsstoffe können unter anderem die Gefäßfunktion und die Durchblutung beeinflussen. Allerdings sollte man die wissenschaftliche Datenlage differenziert betrachten: Für manche Weißdornextrakte gibt es klinische Untersuchungen, die derzeitige europäische Monographie stützt die genannten Anwendungsgebiete jedoch auf die langjährige traditionelle Anwendung und nicht auf einen gesicherten Wirksamkeitsnachweis aus modernen klinischen Studien.

Weißdorn ist daher kein Ersatz für eine notwendige kardiologische oder medikamentöse Behandlung.

Wann Herzbeschwerden ärztlich abgeklärt werden sollten

Herzklopfen oder ein unangenehmes Gefühl in der Herzgegend können durchaus harmlos sein – etwa bei Stress oder Nervosität. Neu aufgetretene oder anhaltende Beschwerden sollten aber nicht vorschnell als „nervös“ abgetan werden.

Insbesondere bei Brustschmerzen, Atemnot, ausgeprägtem Herzrasen, Schwindel oder Bewusstlosigkeit ist eine rasche medizinische Abklärung erforderlich. Auch die EMA sieht eine Anwendung von Weißdorn bei nervös bedingten Herzbeschwerden erst vor, nachdem ernsthafte Ursachen ärztlich ausgeschlossen wurden.

Unser Tipp für den September

Der Weißdorn erinnert uns daran, dass Herzgesundheit aus vielen Bausteinen besteht: regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, Nichtrauchen sowie gut eingestellter Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin sind wesentlich für die langfristige Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Und manchmal lohnt es sich im September auch einfach, beim Spaziergang genauer hinzusehen: Die leuchtend roten Weißdornfrüchte machen die alte Heilpflanze jetzt besonders gut erkennbar.

Ihr Team der PVE Wien West

Progressive Muskelentspannung – Entspannung durch gezielte Anspannung

Stress gehört für viele Menschen zum Alltag. Die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson ist eine einfach erlernbare und wissenschaftlich gut untersuchte Methode, um Körper und Geist bewusst zur Ruhe zu bringen.

Dabei werden einzelne Muskelgruppen nacheinander für einige Sekunden angespannt und anschließend gezielt entspannt. Durch diesen Wechsel lernen wir, körperliche Anspannung besser wahrzunehmen und bewusst loszulassen. Das fördert die Entspannung und hilft, innere Ruhe zu finden.

Die Progressive Muskelentspannung kann unter anderem bei Stress, Schlafstörungen, Nervosität, Ängsten oder muskulären Verspannungen unterstützend wirken. Bereits 10 bis 15 Minuten regelmäßiges Üben können das Wohlbefinden steigern und den Alltag entspannter gestalten.

Unser Angebot

Möchten Sie diese bewährte Entspannungsmethode kennenlernen? In der PVE Wien West haben Sie die Möglichkeit, demnächst die Progressive Muskelentspannung im Rahmen unserer Entspannungsgruppe unter der Leitung unserer Psychologin auszuprobieren.

Sprechen Sie uns gerne an – wir informieren Sie über die nächsten Termine!

Die letzte Ferienwoche – genießen und vielleicht noch schnell etwas für die Gesundheit tun?

Die Sommerferien gehen langsam zu Ende. Noch einmal ausschlafen, einen Ausflug machen, die letzten warmen Tage genießen – und möglichst noch nicht zu viel an Schule, Arbeit und den Alltag denken.

Vielleicht ist die letzte Ferienwoche aber auch eine gute Gelegenheit, ein paar gesundheitliche Dinge zu erledigen, die während des Jahres gerne liegen bleiben.

Wann war eigentlich die letzte Vorsorgeuntersuchung?

Ein kurzer Blick in den Kalender lohnt sich: Die Vorsorgeuntersuchung ist für alle in Österreich lebenden Personen ab 18 Jahren kostenlos möglich. Dabei werden unter anderem Blutdruck, Blutzucker und Blutfette kontrolliert und persönliche Risikofaktoren besprochen.

Gerade wenn man sich gesund fühlt, gerät die Vorsorge leicht in Vergessenheit – dabei ist genau das der Sinn: mögliche gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

Impfpass schon länger nicht angesehen?

Auch dafür ist jetzt vielleicht Zeit. Sind Tetanus, Diphtherie und Pertussis noch aktuell? Fehlen Impfungen oder Auffrischungen? Gibt es aufgrund des Alters oder persönlicher Risikofaktoren zusätzliche Impfempfehlungen?

Bringen Sie Ihren Impfpass einfach mit – wir schauen ihn gerne gemeinsam mit Ihnen durch und beraten Sie, welche Impfungen aktuell sinnvoll sind.

Medikamente, Befunde, chronische Erkrankungen?

Auch ein kleiner persönlicher „Gesundheits-Check“ kann sinnvoll sein:

  • Sind Dauermedikamente und Dosierungen noch aktuell?
  • Gibt es Befunde, die schon länger besprochen werden sollten?
  • Stehen Verlaufskontrollen oder Blutabnahmen an?
  • Gibt es Beschwerden, um die man sich „nach dem Urlaub“ eigentlich schon länger kümmern wollte?

Dann ist vielleicht jetzt der richtige Zeitpunkt.

Und ansonsten: Ferien genießen!

Natürlich muss man aus der letzten Ferienwoche kein Gesundheitsprogramm machen. Erholung, Bewegung, Zeit mit Familie und Freunden und möglichst wenig Stress tun schließlich ebenfalls gut.

Wenn Sie aber vor dem Start in den Herbst noch etwas Gesundheitliches erledigen möchten: Wir sind gerne für Sie da.

Ihr Team der
PVE Wien West