Einführung der Sozialsprechstunde in der PVE Wien West

Ab Donnerstag, 12. Februar 2026, erweitern wir unser Angebot um eine Sozialsprechstunde in der PVE Wien West.

Wann und wo?

🗓 Jeden Donnerstag
10:00–11:00 Uhr
📍 PVE Wien West

Wer berät Sie?

Die Sozialsprechstunde wird von unserem Sozialarbeiter Ali Ovis durchgeführt.

Wie funktioniert die Sozialsprechstunde?

  • Ohne Termin

  • Niederschwelliges Angebot

Vor Ort wird gemeinsam geklärt,

  • ob direkt geholfen werden kann,

  • ob ein weiterführender Termin sinnvoll ist,

  • oder ob eine gezielte Weiterleitung an passende Stellen erfolgt.

Für wen ist das Angebot gedacht?

Die Sozialsprechstunde richtet sich an PatientInnen mit sozialen, organisatorischen oder finanziellen Fragestellungen, die den Alltag oder die Gesundheit betreffen – z. B. im Zusammenhang mit Arbeit, Behörden, Pflege, Unterstützungsleistungen oder schwierigen Lebenssituationen.

Unser Ziel

Wir möchten Sie nicht nur medizinisch, sondern auch sozial bestmöglich unterstützen. Die Sozialsprechstunde ist ein weiterer Baustein unserer ganzheitlichen Versorgung.

👉 Bitte sprechen Sie uns aktiv darauf an – wir informieren Sie gerne über dieses neue Angebot!

Herzlichst, Ihr Team der PVE Wien West

Rheuma – früh erkennen, gezielt behandeln

Der Begriff Rheuma umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen, die vor allem Gelenke, Muskeln, Sehnen oder das Bindegewebe betreffen. Häufige Beschwerden sind Schmerzen, Steifheit, Schwellungen oder eingeschränkte Beweglichkeit. Rheumatische Erkrankungen können in jedem Lebensalter auftreten und verlaufen oft schubweise.

Viele Betroffene bringen Rheuma ausschließlich mit „Abnützung“ oder höherem Alter in Verbindung. Tatsächlich gibt es jedoch entzündliche Formen, die frühzeitig erkannt und behandelt werden sollten, um Folgeschäden zu vermeiden.

Typische Anzeichen

Rheumatische Beschwerden können sich unterschiedlich äußern, zum Beispiel durch:

  • Gelenkschmerzen und -schwellungen

  • Morgensteifigkeit, die länger als 30 Minuten anhält

  • eingeschränkte Beweglichkeit

  • Müdigkeit oder allgemeines Krankheitsgefühl

Nicht jede Gelenkbeschwerde ist gleich Rheuma – anhaltende oder zunehmende Symptome sollten jedoch ärztlich abgeklärt werden.

Wie erfolgt die Abklärung?

In der hausärztlichen Versorgung stehen zunächst das ausführliche Gespräch, eine körperliche Untersuchung sowie gezielte Laboruntersuchungen im Vordergrund. Je nach Befund können bildgebende Verfahren oder eine Überweisung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Rheumatologie sinnvoll sein.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Therapie richtet sich nach der Art der rheumatischen Erkrankung und dem individuellen Beschwerdebild. Sie kann unter anderem beinhalten:

  • entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente

  • Bewegungstherapie und Physiotherapie

  • gezielte Anpassungen im Alltag

  • bei Bedarf weiterführende spezialisierte Therapien

Ein frühzeitiger Therapiebeginn kann helfen, Beschwerden zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und die Lebensqualität zu verbessern.


Wir begleiten Sie gerne

Wenn Sie unter länger anhaltenden Gelenk- oder Muskelschmerzen leiden oder sich unsicher sind, ob rheumatische Beschwerden vorliegen, wenden Sie sich gerne an uns.
Das Team der PVE Wien West unterstützt Sie bei der Abklärung und koordiniert die weiteren Schritte.

Trinken in den kalten Monaten

Auch im Winter braucht unser Körper genügend Flüssigkeit – selbst wenn das Durstgefühl oft geringer ist als im Sommer. Trockene Heizungsluft, warme Kleidung und Bewegung können den Flüssigkeitsbedarf unbemerkt erhöhen. Regelmäßiges Trinken unterstützt unter anderem Konzentration, Verdauung, Hautgesundheit und das Immunsystem.

Gerade in der kalten Jahreszeit vergessen viele Menschen zu trinken, da Schwitzen weniger auffällt. Dabei ist eine gute Flüssigkeitszufuhr auch im Winter ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit.

Praktische Tipps für den Alltag

  • 🥛 Starten Sie den Tag mit einem Glas Wasser oder warmem Tee direkt nach dem Aufstehen.

  • Stellen Sie eine Trinkflasche oder Tasse gut sichtbar an Ihren Arbeitsplatz – das erinnert ans Trinken.

  • 🌿 Wechseln Sie zwischen Wasser und ungesüßten Kräuter- oder Früchtetees, um für Abwechslung zu sorgen.

👉 Unser Tipp: Trinken Sie regelmäßig über den Tag verteilt – nicht erst, wenn Durst entsteht.

Herzlichst, Ihr Team der PVE Wien West

Erste-Hilfe-Kurs für unsere MitarbeiterInnen

Sicherheit und Kompetenz im Notfall – für unsere PatientInnen

Notfälle lassen sich nicht planen – umso wichtiger ist es, sie rasch zu erkennen und richtig zu handeln. Deshalb ist es uns in der PVE Wien West ein großes Anliegen, dass alle MitarbeiterInnen regelmäßig in Erster Hilfe geschult sindüber alle Berufsgruppen hinweg.

Notfälle erkennen – unabhängig von der Funktion

Ob am Empfang, in der Pflege, im therapeutischen Bereich oder im ärztlichen Dienst:
Unsere PatientInnen sollen sich darauf verlassen können, dass jede Person im Team:

  • einen medizinischen Notfall erkennt,

  • richtig reagiert,

  • und die notwendigen Schritte sicher einleitet.

Ein Notfall beginnt oft nicht erst im Behandlungszimmer – sondern kann jederzeit und überall auftreten.

Regelmäßige Schulungen für mehr Sicherheit

Im Rahmen unseres internen Erste-Hilfe-Kurses werden unter anderem geschult:

  • Erkennen typischer Notfallsituationen

  • richtiges Alarmieren und Handeln

  • lebensrettende Sofortmaßnahmen

  • Teamarbeit im Akutfall

Dabei steht nicht nur theoretisches Wissen im Vordergrund, sondern vor allem die praktische Anwendung und das sichere Zusammenspiel im Team.

Verantwortung für unsere PatientInnen

Mit diesen Schulungen stellen wir sicher, dass alle MitarbeiterInnen handlungssicher bleiben und im Ernstfall ruhig, strukturiert und kompetent reagieren können. Das ist für uns ein zentraler Bestandteil von Qualität, Patientensicherheit und Vertrauen.


Ihre Sicherheit steht für uns an erster Stelle – im Alltag und im Notfall.

Ihr Team der PVE Wien West

Schlaf und Ernährung im Winter – wie gutes Essen die Nachtruhe unterstützt

Guter Schlaf ist entscheidend für ein starkes Immunsystem, einen ausgeglichenen Stoffwechsel und das allgemeine Wohlbefinden – besonders im Winter, wenn der Körper durch Kälte, weniger Tageslicht und häufige Infekte zusätzlich gefordert ist. Neben festen Schlafenszeiten und guter Schlafhygiene spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle für eine erholsame Nachtruhe.

Bestimmte Lebensmittel enthalten Nährstoffe, die das Nervensystem beruhigen und die körpereigene Produktion von Schlafhormonen unterstützen können.

Schlaffördernde Lebensmittel

  • 🌰 Nüsse, Kerne & grünes Blattgemüse
    Sie liefern Magnesium, das zur Entspannung der Muskulatur beiträgt und das Nervensystem beruhigen kann – eine gute Voraussetzung für leichteres Einschlafen.

  • 🍌 Bananen
    Reich an Magnesium, Kalium und Vitamin B6, die gemeinsam die Bildung von Melatonin, unserem Schlafhormon, unterstützen.

  • 🍵 Kräutertees wie Kamille oder Melisse
    Diese Tees wirken beruhigend und helfen dabei, nach einem langen Tag zur Ruhe zu kommen.

Tipp für den Alltag

Ein leichtes, warmes Abendessen – etwa eine Gemüsesuppe oder ein mildes Getreidegericht – kann die Schlafqualität zusätzlich fördern. Schwere, sehr fettreiche Mahlzeiten spät am Abend belasten die Verdauung und können das Einschlafen erschweren.

👉 Kleine Anpassungen bei der Ernährung können gerade in den Wintermonaten einen wertvollen Beitrag zu besserem Schlaf leisten.

Vorsorgeuntersuchung – Gesundheit rechtzeitig im Blick behalten

Viele Erkrankungen entwickeln sich schleichend und verursachen lange Zeit keine Beschwerden. Umso wichtiger ist es, die eigene Gesundheit regelmäßig überprüfen zu lassen. Die Vorsorgeuntersuchung bietet die Möglichkeit, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern.

Im Rahmen der Vorsorge nehmen wir uns Zeit für:

  • ein ausführliches Gespräch zu Ihrem Gesundheitszustand und Lebensstil

  • die Kontrolle wichtiger Werte wie Blutdruck, Gewicht und Blutwerte

  • die Einschätzung Ihres persönlichen Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder andere häufige Erkrankungen

Ziel ist es nicht nur, Krankheiten früh zu erkennen, sondern auch präventiv zu beraten – etwa zu Bewegung, Ernährung, Stress oder Schlaf. Oft reichen schon kleine Anpassungen im Alltag, um langfristig viel für die Gesundheit zu tun.

👉 Die Vorsorgeuntersuchung ist kostenlos und wird von den Sozialversicherungen übernommen.


Wann war Ihre letzte Vorsorgeuntersuchung?

Nutzen Sie die Möglichkeit, aktiv etwas für Ihre Gesundheit zu tun.
Das Team der PVE Wien West begleitet Sie gerne – kompetent, individuell und auf Augenhöhe.

Grippe – was tun bei typischen Beschwerden?

Die Grippe (Influenza) beginnt meist plötzlich und geht oft mit hohem Fieber, starken Kopf- und Gliederschmerzen, ausgeprägter Müdigkeit sowie Husten und Halsschmerzen einher. Viele Betroffene fühlen sich rasch deutlich krank und leistungsunfähig.

Was Sie selbst tun können

Bei einer unkomplizierten Grippe stehen Schonung und symptomlindernde Maßnahmen im Vordergrund:

  • 🛌 Ruhe und ausreichend Schlaf

  • 💧 viel trinken (Wasser, Tee, Suppe)

  • 🌡️ Fieber senken, wenn nötig (z. B. mit Paracetamol oder Ibuprofen – nach Rücksprache)

  • 🤧 Husten und Halsschmerzen lindern (z. B. Inhalationen, Lutschpastillen)

  • 🚫 keinen Sport, solange Fieber oder starke Beschwerden bestehen

⚠️ Wichtig: Antibiotika helfen bei Grippe nicht, da es sich um eine Virusinfektion handelt.


Wann sollten Sie ärztlich abklären lassen?

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn:

  • das Fieber länger als 3 Tage anhält

  • sich die Beschwerden zunehmend verschlechtern

  • Atemnot, Brustschmerzen oder starker Husten auftreten

  • Sie zu einer Risikogruppe gehören (z. B. Schwangerschaft, chronische Erkrankungen, höheres Lebensalter)

  • Sie unsicher sind, ob es sich um eine Grippe oder eine andere Erkrankung handelt


Vorbeugung ist der beste Schutz

Die jährliche Grippeimpfung ist der wirksamste Schutz vor einer schweren Erkrankung und wird besonders für Risikogruppen empfohlen. Auch regelmäßiges Händewaschen und Abstand zu Erkrankten helfen, Ansteckungen zu vermeiden.


Wir sind für Sie da

Bei Grippebeschwerden oder Fragen zur Impfung beraten wir Sie gerne.
Das Team der PVE Wien West unterstützt Sie kompetent und unkompliziert.

Mit gesunder Ernährung den Winter-Blues vertreiben

Die dunklen Wintermonate können unsere Stimmung spürbar beeinflussen. Weniger Tageslicht, kalte Temperaturen und oft auch weniger Bewegung führen bei vielen Menschen zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und gedrückter Stimmung. Eine ausgewogene, bewusste Ernährung kann dazu beitragen, diesen sogenannten Winter-Blues zu mildern und das seelische Wohlbefinden zu unterstützen.

Bestimmte Nährstoffe spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie an der Bildung von Botenstoffen im Gehirn beteiligt sind, die unsere Stimmung beeinflussen.

Stimmungsaufhellende Lebensmittel

  • 🍫 Dunkle Schokolade
    In kleinen Mengen genossen kann sie die Ausschüttung von Serotonin und Endorphinen – unseren natürlichen „Glückshormonen“ – fördern. Dunkle Schokolade enthält sogenannte Flavonoide, die die Serotoninproduktion im Gehirn unterstützen können.

  • 🍌 Bananen & Haferflocken
    Diese Lebensmittel enthalten Tryptophan, eine Aminosäure, die der Körper zur Bildung von Serotonin benötigt. Sie eignen sich ideal als Frühstück oder als kleiner Snack zwischendurch.

  • 🐟 Lachs, Makrele & andere fettreiche Fische
    Sie sind reich an Omega-3-Fettsäuren, denen eine stimmungsstabilisierende Wirkung zugeschrieben wird. Zusätzlich wirken sie entzündungshemmend und unterstützen die allgemeine Gesundheit.

Unser Tipp für den Alltag

Versuchen Sie, diese Lebensmittel bewusst zu kombinieren – etwa Haferflocken mit Banane zum Frühstück oder ein wärmendes Lachsgericht zum Abendessen. Kleine Veränderungen können gerade in der kalten Jahreszeit viel bewirken.

👉 Eine ausgewogene Ernährung ersetzt keine medizinische Behandlung, kann aber einen wertvollen Beitrag zu mehr Wohlbefinden im Winter leisten.

Tag des Nichtstuns – Warum Pausen wichtig für die Gesundheit sind

In unserem oft hektischen Alltag bleibt eines häufig auf der Strecke: das bewusste Nichtstun. Der Tag des Nichtstuns am 16. Jänner erinnert uns daran, dass Pausen kein Luxus sind, sondern ein wichtiger Bestandteil von Gesundheit und Wohlbefinden.

Unser Körper und unser Geist brauchen regelmäßig Zeit zur Erholung. Dauerhafte Anspannung, Stress und ein ständig gefüllter Terminkalender können langfristig zu Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen oder körperlichen Beschwerden führen. Bereits kurze Phasen des Innehaltens helfen, das Nervensystem zu beruhigen, Stresshormone zu senken und neue Energie zu sammeln.

Nichtstun bedeutet dabei nicht, „nichts zu leisten“, sondern sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen:
ein paar Minuten ruhig sitzen, tief durchatmen, einen Spaziergang ohne Ziel machen oder einfach einmal nichts planen.

👉 Unser Tipp: Planen Sie Erholung genauso fix ein wie Termine.

Das Team der PVE Wien West unterstützt Sie gerne dabei, gesund durch den Alltag zu kommen – körperlich wie mental.

H₂-Atemtest bei Magen-Darm-Beschwerden

Leiden Sie immer wieder unter Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit oder vermehrten Winden? Diese Beschwerden können den Alltag deutlich beeinträchtigen. Wenn bei bisherigen Untersuchungen keine klare Ursache gefunden wurde, steckt häufig eine Unverträglichkeit bestimmter Zucker dahinter – zum Beispiel von Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose).

Der H₂-Atemtest ist eine einfache, schmerzfreie und gut verträgliche Untersuchung, mit der solche Unverträglichkeiten festgestellt werden können. Dabei trinken Sie eine Testlösung mit einem bestimmten Zucker. Kann dieser im Darm nicht ausreichend aufgenommen werden, wird er von Darmbakterien abgebaut. Dabei entsteht ein Gas (Wasserstoff, H₂), das über die Lunge abgeatmet wird.

Während des Tests messen wir in regelmäßigen Abständen den Wasserstoffgehalt Ihrer Ausatemluft. Steigt dieser deutlich an und treten gleichzeitig typische Beschwerden auf, spricht das für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit.

👉 Diesen H₂-Atemtest bieten wir direkt in der PVE Wien West an.
Gerne beraten wir Sie vorab und besprechen mit Ihnen, welche Untersuchung für Sie sinnvoll ist.


Haben Sie wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden?

Kontaktieren Sie uns – das Team der PVE Wien West ist gerne für Sie da.