Wenn alles zu viel wird – wir sind für Sie da

Vielleicht fühlen Sie sich im Moment erschöpft.
Vielleicht schlafen Sie schlecht, ziehen sich zurück oder haben das Gefühl, dass nichts mehr besser wird. Manchmal entstehen in solchen Phasen auch Gedanken, nicht mehr weiterleben zu wollen.

Solche Gedanken sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind ein Signal, dass die Belastung gerade zu groß ist.

Und genau dann ist es wichtig, nicht alleine zu bleiben.


🩺 Ihr Hausarztzentrum als erste Anlaufstelle

In der PVE Wien West begleiten wir Menschen nicht nur bei körperlichen Beschwerden, sondern auch bei seelischen Krisen.

Als Hausarztzentrum sind wir oft die erste Stelle, an die sich Patientinnen und Patienten wenden. Wir nehmen das sehr ernst.

Bei uns bedeutet das:

  • Zeit für ein Gespräch

  • Ernstnehmen Ihrer Sorgen

  • Gemeinsames Überlegen, was jetzt hilft

Und Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen.


🤝 Unterstützung direkt vor Ort

In der PVE Wien West arbeiten Allgemeinmedizin, Psychotherapie und Sozialarbeit eng zusammen.

Das heißt für Sie:

✔ Rasche psychotherapeutische Gespräche
✔ Unterstützung bei familiären, beruflichen oder finanziellen Belastungen
✔ Koordination weiterer Hilfsangebote
✔ Begleitung – nicht nur einmalig, sondern kontinuierlich

Manchmal reicht schon ein erstes Gespräch, um wieder etwas Halt zu spüren.


🧠 Suizidprävention in Österreich

Mit der Initiative SUPRA – Suizidprävention Austria wird österreichweit daran gearbeitet, psychische Krisen frühzeitig zu erkennen und Betroffene besser zu unterstützen.

Doch Prävention beginnt oft ganz konkret – im persönlichen Gespräch.


🚨 Wenn es akut wird

Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden oder Angst haben, sich selbst etwas anzutun:

📞 Telefonseelsorge: 142 (kostenlos, rund um die Uhr)
📞 Rat auf Draht: 147
🚑 Rettung: 144

Bitte holen Sie sich sofort Hilfe.


💬 Ein kleiner Schritt kann viel bewirken

Vielleicht ist dieser Text gerade der Anlass, jemanden anzurufen.
Vielleicht vereinbaren Sie einen Termin.

Wir sind für Sie da – ohne Vorurteile, ohne Bewertung, mit Zeit und Respekt.

💛 Sie müssen da nicht alleine durch.

Wetterwechsel & Wetteranfälligkeit

Warum reagieren manche Menschen so sensibel?

Viele kennen es: Kopfschmerzen vor einem Gewitter, müde Beine bei Kälteeinbruch oder ziehende Gelenke bei Luftdruckabfall. Wetterwechsel können sich tatsächlich auf unseren Körper auswirken.

🌬️ Was passiert im Körper?

Veränderungen von Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen:

  • Durchblutung

  • Muskelspannung

  • Gelenkempfinden

  • Kreislauf

Besonders Menschen mit Arthrose, rheumatischen Erkrankungen, Migräne oder Kreislaufproblemen berichten häufiger über Beschwerden.


🧘 Was hilft?

✔ Regelmäßige Bewegung
✔ Wärme bei Verspannungen
✔ Ausreichend trinken
✔ Guter Schlaf
✔ Stressreduktion

Ein stabiler Lebensrhythmus macht den Körper widerstandsfähiger gegenüber Wetterumschwüngen.


🩺 Wann abklären lassen?

Wenn Beschwerden neu auftreten, stärker werden oder mit weiteren Symptomen wie Schwellung, Fieber oder neurologischen Auffälligkeiten einhergehen, empfehlen wir eine ärztliche Abklärung.

In der PVE Wien West beraten wir Sie individuell und ganzheitlich – damit Sie sich bei jedem Wetter wohlfühlen.

Diäten – was ist sinnvoll, was eher nicht?

Diäten versprechen oft schnelle Erfolge: rascher Gewichtsverlust, mehr Energie oder eine „Entgiftung“ des Körpers. Viele dieser Konzepte klingen verlockend – sind jedoch nicht langfristig wirksam und können dem Körper sogar schaden. Entscheidend ist nicht eine kurzfristige Diät, sondern eine dauerhaft gesunde Ernährungsweise, die zum eigenen Alltag passt.

Was eher wenig sinnvoll ist

  • ⚠️ Radikal- und Crash-Diäten
    Sehr stark reduzierte Kalorienzufuhr führt zwar oft zu schnellem Gewichtsverlust, dieser besteht jedoch häufig aus Wasser und Muskelmasse. Der bekannte Jo-Jo-Effekt ist vorprogrammiert.

  • ⚠️ Einseitige Diäten (z. B. nur bestimmte Lebensmittelgruppen)
    Sie können zu Nährstoffmängeln führen und sind im Alltag kaum durchzuhalten.

  • ⚠️ „Detox-“ oder Entgiftungsdiäten
    Unser Körper entgiftet sich selbst – vor allem über Leber und Nieren. Spezielle Diäten oder Kuren sind dafür nicht notwendig.

Was als sinnvoll gilt

  • Ausgewogene Ernährung
    Viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, hochwertige Eiweißquellen und gesunde Fette bilden die Basis.

  • Regelmäßige Mahlzeiten
    Sie helfen, Heißhunger zu vermeiden und den Stoffwechsel stabil zu halten.

  • Langsame, realistische Veränderungen
    Kleine Schritte sind nachhaltiger als radikale Umstellungen.

  • Bewegung als Ergänzung
    Regelmäßige körperliche Aktivität unterstützt nicht nur die Gewichtsregulation, sondern auch Herz, Kreislauf und Psyche.

Die „beste Diät“ ist jene, die langfristig umsetzbar, ausgewogen und individuell angepasst ist. Ziel sollte nicht ein möglichst schneller Gewichtsverlust sein, sondern mehr Wohlbefinden und Gesundheit auf Dauer.

👉 Wenn Sie unsicher sind, welche Ernährungsform für Sie sinnvoll ist, beraten wir Sie gerne persönlich.

Das Team der PVE Wien West unterstützt Sie auf dem Weg zu einem gesunden Lebensstil.

Fastenzeit & Ramadan – Gesundheit zwischen Tradition und Moderne

In diesem Jahr beginnen die christliche Fastenzeit und der Ramadan gleichzeitig. Zwei unterschiedliche religiöse Traditionen – aber aus medizinischer Sicht ein gemeinsamer Nenner: bewusster Verzicht kann gesundheitliche Effekte haben.

🧬 Was passiert im Körper beim Fasten?

Je nach Form des Fastens (z. B. Intervallfasten, religiöses Tagesfasten oder bewusster Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel) kommt es zu metabolischen Veränderungen:

  • Der Insulinspiegel sinkt

  • Die Fettverbrennung wird aktiviert

  • Der Stoffwechsel nutzt verstärkt Energiereserven

  • Entzündungsmarker können sich reduzieren

  • Blutzucker- und Blutfettwerte können sich verbessern

Studien zeigen, dass kontrollierte Fastenformen bei gesunden Erwachsenen positive Effekte auf Gewicht, metabolisches Syndrom und kardiovaskuläre Risikofaktoren haben können.


🌙 Besonderheiten beim Ramadan

Beim Ramadan wird tagsüber vollständig auf Nahrung und Flüssigkeit verzichtet. Für gesunde Erwachsene ist dies meist gut verträglich, wenn:

  • nachts ausreichend getrunken wird

  • auf ausgewogene Mahlzeiten geachtet wird

  • extreme körperliche Belastung vermieden wird

Bei Hitze, körperlicher Arbeit oder Vorerkrankungen ist jedoch besondere Vorsicht geboten.


⚠️ Wann ist ärztliche Rücksprache sinnvoll?

Fasten sollte individuell beurteilt werden – insbesondere bei:

  • Diabetes (Gefahr von Hypo- oder Hyperglykämien)

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Nierenfunktionsstörungen

  • Untergewicht oder Mangelernährung

  • höherem Lebensalter mit Multimorbidität

  • regelmäßiger Medikamenteneinnahme

Eine Anpassung von Medikamenten kann notwendig sein. Bitte setzen Sie diese nicht eigenständig ab.


🩺 Fasten: Chance zur Reflexion des Lebensstils

Medizinisch sinnvoll wird eine Fastenphase vor allem dann, wenn sie Anlass ist,

  • Essgewohnheiten zu überdenken

  • Zucker- und Alkoholkonsum zu reduzieren

  • Portionsgrößen zu reflektieren

  • langfristig gesündere Routinen zu etablieren

Entscheidend ist nicht der kurzfristige Verzicht, sondern die nachhaltige Wirkung danach.


🤝 Wir beraten Sie gerne

Wenn Sie überlegen zu fasten und unsicher sind, ob dies mit Ihrer gesundheitlichen Situation vereinbar ist, sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie dabei, eine sichere und individuell passende Entscheidung zu treffen.

Ihr Team der
PVE Wien West

Orientierung im Gesundheitsdschungel

Noch nie gab es so viele medizinische Angebote wie heute.
Von innovativen Therapien über Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu alternativen Behandlungsformen – das Spektrum ist riesig.

Viele dieser Angebote sind seriös und sinnvoll.
Manche sind gut gemeint, aber wissenschaftlich nicht ausreichend belegt.
Andere wiederum versprechen mehr, als sie halten können.

Für Patientinnen und Patienten wird es dadurch immer schwieriger, den Überblick zu behalten.

🧭 Wir helfen bei der Einordnung

Als Hausarztzentrum sehen wir uns nicht nur als erste medizinische Anlaufstelle, sondern auch als Orientierungshilfe.

Wir unterstützen Sie dabei,

  • medizinische Informationen einzuordnen

  • Therapieversprechen kritisch zu prüfen

  • Nutzen und Risiken realistisch abzuwägen

  • evidenzbasierte von nicht belegten Verfahren zu unterscheiden

  • individuelle Entscheidungen auf einer soliden Grundlage zu treffen

Gerade im Zeitalter von Internet, Social Media und gezieltem Marketing ist eine fachliche Einordnung wichtiger denn je.

🔎 Evidenz vor Versprechen

Unser Anspruch ist eine Medizin, die:

  • wissenschaftlich fundiert

  • transparent

  • nachvollziehbar

  • und individuell angepasst ist

Dabei respektieren wir persönliche Wünsche und Überzeugungen – verbinden diese aber mit medizinischer Sorgfalt.

🤝 Gemeinsam entscheiden

Medizinische Entscheidungen sollten nicht unter Druck oder aufgrund von Werbeversprechen getroffen werden.
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und helfen Ihnen, die für Sie passende Lösung zu finden.

Denn gute Medizin bedeutet nicht nur behandeln – sondern auch erklären, einordnen und begleiten.

Ihr Team der
PVE Wien West

Fasching: Lachen ist gesund!

Die fünfte Jahreszeit bringt Farbe in den Alltag – und das ist gut so. Denn Lachen ist weit mehr als nur Ausdruck von Freude: Es hat nachweislich positive Effekte auf Körper und Seele.

Studien zeigen, dass Lachen:

  • Stresshormone reduziert

  • das Immunsystem stärkt

  • die Durchblutung verbessert

  • Muskelverspannungen löst

  • das Schmerzempfinden verringern kann

  • und die Stimmung nachhaltig hebt

Gerade in herausfordernden Zeiten sind Momente der Leichtigkeit wichtig. Fasching erinnert uns daran, dass Lebensfreude, Gemeinschaft und Humor zentrale Bestandteile eines gesunden Lebens sind.

🎉 Feiern – aber bewusst

So wertvoll Ausgelassenheit ist, so wichtig ist auch ein achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper:

  • Alkohol in Maßen genießen

  • ausreichend schlafen

  • auf eine ausgewogene Ernährung achten

  • bei Infekten zu Hause bleiben

  • auf Kinder und ältere Angehörige besonders achten

Gerade jetzt zirkulieren wieder vermehrt Erkältungs- und Grippeviren – Rücksicht schützt.

💛 Gesundheit ist mehr als Abwesenheit von Krankheit

Psychisches Wohlbefinden, soziale Kontakte und positive Emotionen tragen wesentlich zu unserer Gesundheit bei. Ein herzliches Lachen, ein gemeinsames Fest oder ein fröhliches Zusammensein können genauso stärkend sein wie Bewegung oder gesunde Ernährung.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine fröhliche, gesunde Faschingszeit – mit viel Lachen, Leichtigkeit und Lebensfreude!

Ihr Team der
PVE Wien West 

Warum Essen in Ruhe so wichtig ist

In Ruhe zu essen ist eine wichtige Grundlage für ein gesundes Essverhalten und eine gut funktionierende Verdauung. Wer hastig oder nebenbei isst, nimmt Hunger- und Sättigungssignale oft schlechter wahr. Das kann dazu führen, mehr zu essen als eigentlich nötig oder sich nach dem Essen unwohl zu fühlen.

Bewusstes Essen hilft, den Genuss zu steigern, besser auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und die Verdauung zu unterstützen. Schon kleine Veränderungen im Alltag können hier viel bewirken.

Praktische Tipps für den Alltag

  • 🍽️ Essen Sie mindestens eine Mahlzeit pro Tag ohne Handy, Fernseher oder Bildschirm.

  • 🥄 Legen Sie das Besteck zwischendurch ab und kauen Sie bewusst langsamer.

  • 🌬️ Atmen Sie vor dem Essen ein paar Mal tief ein und aus, um zur Ruhe zu kommen.

👉 Unser Tipp: Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeiten – Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Ihr Team der PVE Wien West

Fieber – wann beobachten, wann ärztlich abklären?

Fieber ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein wichtiges Warn- und Schutzsignal des Körpers. Es zeigt an, dass das Immunsystem aktiv gegen Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien arbeitet. In vielen Fällen ist Fieber daher harmlos und vorübergehend. Manchmal kann es jedoch auch ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein.

Ab wann spricht man von Fieber?

Bei Erwachsenen gilt eine Körpertemperatur von über 38 °C als Fieber. Werte zwischen 37,5 und 38 °C werden als erhöhte Temperatur bezeichnet. Bei Kindern spricht man bereits ab 38 °C von Fieber.

Warum entsteht Fieber?

Am häufigsten tritt Fieber im Rahmen von Infektionen auf, zum Beispiel bei:

  • Erkältungen und grippalen Infekten

  • Grippe (Influenza) oder COVID-19

  • bakteriellen Entzündungen wie Harnwegs-, Lungen- oder Mittelohrentzündungen

Seltener können auch andere Ursachen wie entzündliche Erkrankungen, bestimmte Medikamente, Überwärmung (z. B. Hitzschlag) oder – vor allem bei länger anhaltendem Fieber – andere Grunderkrankungen dahinterstecken.

Ist Fieber gefährlich?

Leichtes bis mäßiges Fieber ist in der Regel nicht gefährlich und kann den Heilungsprozess sogar unterstützen. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn:

  • die Temperatur über 39–40 °C steigt

  • das Fieber länger als 2–3 Tage anhält

  • starke Beschwerden wie Schwindel, Verwirrtheit oder Kreislaufprobleme auftreten

Bestimmte Personengruppen – etwa Säuglinge, ältere Menschen oder Personen mit schweren Grunderkrankungen – sollten bei Fieber besonders aufmerksam beobachtet werden.

Was können Sie selbst tun?

Bei Fieber helfen oft einfache Maßnahmen:

  • körperliche Schonung und Bettruhe

  • ausreichend trinken (Wasser, ungesüßte Tees)

  • leichte Kost

  • fiebersenkende Medikamente nur bei Bedarf und nach Empfehlung

Hausmittel wie Wadenwickel können unterstützend wirken, sollten aber nur angewendet werden, wenn kein Schüttelfrost besteht und die Füße warm sind.

Wann sollten Sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen?

Bitte wenden Sie sich an uns, wenn:

  • das Fieber sehr hoch ist oder rasch ansteigt

  • es länger als drei Tage anhält

  • Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle oder Nackensteife auftreten

  • ein Säugling oder ein älterer Mensch betroffen ist

  • Sie sich insgesamt unsicher fühlen

👉 Unser Team der PVE steht Ihnen bei Fieber und anderen akuten Beschwerden gerne beratend und behandelnd zur Seite.

Einführung der Sozialsprechstunde in der PVE Wien West

Ab Donnerstag, 12. Februar 2026, erweitern wir unser Angebot um eine Sozialsprechstunde in der PVE Wien West.

Wann und wo?

🗓 Jeden Donnerstag
10:00–11:00 Uhr
📍 PVE Wien West

Wer berät Sie?

Die Sozialsprechstunde wird von unserem Sozialarbeiter Ali Ovis durchgeführt.

Wie funktioniert die Sozialsprechstunde?

  • Ohne Termin

  • Niederschwelliges Angebot

Vor Ort wird gemeinsam geklärt,

  • ob direkt geholfen werden kann,

  • ob ein weiterführender Termin sinnvoll ist,

  • oder ob eine gezielte Weiterleitung an passende Stellen erfolgt.

Für wen ist das Angebot gedacht?

Die Sozialsprechstunde richtet sich an PatientInnen mit sozialen, organisatorischen oder finanziellen Fragestellungen, die den Alltag oder die Gesundheit betreffen – z. B. im Zusammenhang mit Arbeit, Behörden, Pflege, Unterstützungsleistungen oder schwierigen Lebenssituationen.

Unser Ziel

Wir möchten Sie nicht nur medizinisch, sondern auch sozial bestmöglich unterstützen. Die Sozialsprechstunde ist ein weiterer Baustein unserer ganzheitlichen Versorgung.

👉 Bitte sprechen Sie uns aktiv darauf an – wir informieren Sie gerne über dieses neue Angebot!

Herzlichst, Ihr Team der PVE Wien West

Rheuma – früh erkennen, gezielt behandeln

Der Begriff Rheuma umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen, die vor allem Gelenke, Muskeln, Sehnen oder das Bindegewebe betreffen. Häufige Beschwerden sind Schmerzen, Steifheit, Schwellungen oder eingeschränkte Beweglichkeit. Rheumatische Erkrankungen können in jedem Lebensalter auftreten und verlaufen oft schubweise.

Viele Betroffene bringen Rheuma ausschließlich mit „Abnützung“ oder höherem Alter in Verbindung. Tatsächlich gibt es jedoch entzündliche Formen, die frühzeitig erkannt und behandelt werden sollten, um Folgeschäden zu vermeiden.

Typische Anzeichen

Rheumatische Beschwerden können sich unterschiedlich äußern, zum Beispiel durch:

  • Gelenkschmerzen und -schwellungen

  • Morgensteifigkeit, die länger als 30 Minuten anhält

  • eingeschränkte Beweglichkeit

  • Müdigkeit oder allgemeines Krankheitsgefühl

Nicht jede Gelenkbeschwerde ist gleich Rheuma – anhaltende oder zunehmende Symptome sollten jedoch ärztlich abgeklärt werden.

Wie erfolgt die Abklärung?

In der hausärztlichen Versorgung stehen zunächst das ausführliche Gespräch, eine körperliche Untersuchung sowie gezielte Laboruntersuchungen im Vordergrund. Je nach Befund können bildgebende Verfahren oder eine Überweisung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Rheumatologie sinnvoll sein.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Therapie richtet sich nach der Art der rheumatischen Erkrankung und dem individuellen Beschwerdebild. Sie kann unter anderem beinhalten:

  • entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente

  • Bewegungstherapie und Physiotherapie

  • gezielte Anpassungen im Alltag

  • bei Bedarf weiterführende spezialisierte Therapien

Ein frühzeitiger Therapiebeginn kann helfen, Beschwerden zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und die Lebensqualität zu verbessern.


Wir begleiten Sie gerne

Wenn Sie unter länger anhaltenden Gelenk- oder Muskelschmerzen leiden oder sich unsicher sind, ob rheumatische Beschwerden vorliegen, wenden Sie sich gerne an uns.
Das Team der PVE Wien West unterstützt Sie bei der Abklärung und koordiniert die weiteren Schritte.