Trinken in den kalten Monaten

Auch im Winter braucht unser Körper genügend Flüssigkeit – selbst wenn das Durstgefühl oft geringer ist als im Sommer. Trockene Heizungsluft, warme Kleidung und Bewegung können den Flüssigkeitsbedarf unbemerkt erhöhen. Regelmäßiges Trinken unterstützt unter anderem Konzentration, Verdauung, Hautgesundheit und das Immunsystem.

Gerade in der kalten Jahreszeit vergessen viele Menschen zu trinken, da Schwitzen weniger auffällt. Dabei ist eine gute Flüssigkeitszufuhr auch im Winter ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit.

Praktische Tipps für den Alltag

  • 🥛 Starten Sie den Tag mit einem Glas Wasser oder warmem Tee direkt nach dem Aufstehen.

  • Stellen Sie eine Trinkflasche oder Tasse gut sichtbar an Ihren Arbeitsplatz – das erinnert ans Trinken.

  • 🌿 Wechseln Sie zwischen Wasser und ungesüßten Kräuter- oder Früchtetees, um für Abwechslung zu sorgen.

👉 Unser Tipp: Trinken Sie regelmäßig über den Tag verteilt – nicht erst, wenn Durst entsteht.

Herzlichst, Ihr Team der PVE Wien West

Erste-Hilfe-Kurs für unsere MitarbeiterInnen

Sicherheit und Kompetenz im Notfall – für unsere PatientInnen

Notfälle lassen sich nicht planen – umso wichtiger ist es, sie rasch zu erkennen und richtig zu handeln. Deshalb ist es uns in der PVE Wien West ein großes Anliegen, dass alle MitarbeiterInnen regelmäßig in Erster Hilfe geschult sindüber alle Berufsgruppen hinweg.

Notfälle erkennen – unabhängig von der Funktion

Ob am Empfang, in der Pflege, im therapeutischen Bereich oder im ärztlichen Dienst:
Unsere PatientInnen sollen sich darauf verlassen können, dass jede Person im Team:

  • einen medizinischen Notfall erkennt,

  • richtig reagiert,

  • und die notwendigen Schritte sicher einleitet.

Ein Notfall beginnt oft nicht erst im Behandlungszimmer – sondern kann jederzeit und überall auftreten.

Regelmäßige Schulungen für mehr Sicherheit

Im Rahmen unseres internen Erste-Hilfe-Kurses werden unter anderem geschult:

  • Erkennen typischer Notfallsituationen

  • richtiges Alarmieren und Handeln

  • lebensrettende Sofortmaßnahmen

  • Teamarbeit im Akutfall

Dabei steht nicht nur theoretisches Wissen im Vordergrund, sondern vor allem die praktische Anwendung und das sichere Zusammenspiel im Team.

Verantwortung für unsere PatientInnen

Mit diesen Schulungen stellen wir sicher, dass alle MitarbeiterInnen handlungssicher bleiben und im Ernstfall ruhig, strukturiert und kompetent reagieren können. Das ist für uns ein zentraler Bestandteil von Qualität, Patientensicherheit und Vertrauen.


Ihre Sicherheit steht für uns an erster Stelle – im Alltag und im Notfall.

Ihr Team der PVE Wien West

Schlaf und Ernährung im Winter – wie gutes Essen die Nachtruhe unterstützt

Guter Schlaf ist entscheidend für ein starkes Immunsystem, einen ausgeglichenen Stoffwechsel und das allgemeine Wohlbefinden – besonders im Winter, wenn der Körper durch Kälte, weniger Tageslicht und häufige Infekte zusätzlich gefordert ist. Neben festen Schlafenszeiten und guter Schlafhygiene spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle für eine erholsame Nachtruhe.

Bestimmte Lebensmittel enthalten Nährstoffe, die das Nervensystem beruhigen und die körpereigene Produktion von Schlafhormonen unterstützen können.

Schlaffördernde Lebensmittel

  • 🌰 Nüsse, Kerne & grünes Blattgemüse
    Sie liefern Magnesium, das zur Entspannung der Muskulatur beiträgt und das Nervensystem beruhigen kann – eine gute Voraussetzung für leichteres Einschlafen.

  • 🍌 Bananen
    Reich an Magnesium, Kalium und Vitamin B6, die gemeinsam die Bildung von Melatonin, unserem Schlafhormon, unterstützen.

  • 🍵 Kräutertees wie Kamille oder Melisse
    Diese Tees wirken beruhigend und helfen dabei, nach einem langen Tag zur Ruhe zu kommen.

Tipp für den Alltag

Ein leichtes, warmes Abendessen – etwa eine Gemüsesuppe oder ein mildes Getreidegericht – kann die Schlafqualität zusätzlich fördern. Schwere, sehr fettreiche Mahlzeiten spät am Abend belasten die Verdauung und können das Einschlafen erschweren.

👉 Kleine Anpassungen bei der Ernährung können gerade in den Wintermonaten einen wertvollen Beitrag zu besserem Schlaf leisten.

Vorsorgeuntersuchung – Gesundheit rechtzeitig im Blick behalten

Viele Erkrankungen entwickeln sich schleichend und verursachen lange Zeit keine Beschwerden. Umso wichtiger ist es, die eigene Gesundheit regelmäßig überprüfen zu lassen. Die Vorsorgeuntersuchung bietet die Möglichkeit, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern.

Im Rahmen der Vorsorge nehmen wir uns Zeit für:

  • ein ausführliches Gespräch zu Ihrem Gesundheitszustand und Lebensstil

  • die Kontrolle wichtiger Werte wie Blutdruck, Gewicht und Blutwerte

  • die Einschätzung Ihres persönlichen Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder andere häufige Erkrankungen

Ziel ist es nicht nur, Krankheiten früh zu erkennen, sondern auch präventiv zu beraten – etwa zu Bewegung, Ernährung, Stress oder Schlaf. Oft reichen schon kleine Anpassungen im Alltag, um langfristig viel für die Gesundheit zu tun.

👉 Die Vorsorgeuntersuchung ist kostenlos und wird von den Sozialversicherungen übernommen.


Wann war Ihre letzte Vorsorgeuntersuchung?

Nutzen Sie die Möglichkeit, aktiv etwas für Ihre Gesundheit zu tun.
Das Team der PVE Wien West begleitet Sie gerne – kompetent, individuell und auf Augenhöhe.

Grippe – was tun bei typischen Beschwerden?

Die Grippe (Influenza) beginnt meist plötzlich und geht oft mit hohem Fieber, starken Kopf- und Gliederschmerzen, ausgeprägter Müdigkeit sowie Husten und Halsschmerzen einher. Viele Betroffene fühlen sich rasch deutlich krank und leistungsunfähig.

Was Sie selbst tun können

Bei einer unkomplizierten Grippe stehen Schonung und symptomlindernde Maßnahmen im Vordergrund:

  • 🛌 Ruhe und ausreichend Schlaf

  • 💧 viel trinken (Wasser, Tee, Suppe)

  • 🌡️ Fieber senken, wenn nötig (z. B. mit Paracetamol oder Ibuprofen – nach Rücksprache)

  • 🤧 Husten und Halsschmerzen lindern (z. B. Inhalationen, Lutschpastillen)

  • 🚫 keinen Sport, solange Fieber oder starke Beschwerden bestehen

⚠️ Wichtig: Antibiotika helfen bei Grippe nicht, da es sich um eine Virusinfektion handelt.


Wann sollten Sie ärztlich abklären lassen?

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn:

  • das Fieber länger als 3 Tage anhält

  • sich die Beschwerden zunehmend verschlechtern

  • Atemnot, Brustschmerzen oder starker Husten auftreten

  • Sie zu einer Risikogruppe gehören (z. B. Schwangerschaft, chronische Erkrankungen, höheres Lebensalter)

  • Sie unsicher sind, ob es sich um eine Grippe oder eine andere Erkrankung handelt


Vorbeugung ist der beste Schutz

Die jährliche Grippeimpfung ist der wirksamste Schutz vor einer schweren Erkrankung und wird besonders für Risikogruppen empfohlen. Auch regelmäßiges Händewaschen und Abstand zu Erkrankten helfen, Ansteckungen zu vermeiden.


Wir sind für Sie da

Bei Grippebeschwerden oder Fragen zur Impfung beraten wir Sie gerne.
Das Team der PVE Wien West unterstützt Sie kompetent und unkompliziert.

Mit gesunder Ernährung den Winter-Blues vertreiben

Die dunklen Wintermonate können unsere Stimmung spürbar beeinflussen. Weniger Tageslicht, kalte Temperaturen und oft auch weniger Bewegung führen bei vielen Menschen zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und gedrückter Stimmung. Eine ausgewogene, bewusste Ernährung kann dazu beitragen, diesen sogenannten Winter-Blues zu mildern und das seelische Wohlbefinden zu unterstützen.

Bestimmte Nährstoffe spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie an der Bildung von Botenstoffen im Gehirn beteiligt sind, die unsere Stimmung beeinflussen.

Stimmungsaufhellende Lebensmittel

  • 🍫 Dunkle Schokolade
    In kleinen Mengen genossen kann sie die Ausschüttung von Serotonin und Endorphinen – unseren natürlichen „Glückshormonen“ – fördern. Dunkle Schokolade enthält sogenannte Flavonoide, die die Serotoninproduktion im Gehirn unterstützen können.

  • 🍌 Bananen & Haferflocken
    Diese Lebensmittel enthalten Tryptophan, eine Aminosäure, die der Körper zur Bildung von Serotonin benötigt. Sie eignen sich ideal als Frühstück oder als kleiner Snack zwischendurch.

  • 🐟 Lachs, Makrele & andere fettreiche Fische
    Sie sind reich an Omega-3-Fettsäuren, denen eine stimmungsstabilisierende Wirkung zugeschrieben wird. Zusätzlich wirken sie entzündungshemmend und unterstützen die allgemeine Gesundheit.

Unser Tipp für den Alltag

Versuchen Sie, diese Lebensmittel bewusst zu kombinieren – etwa Haferflocken mit Banane zum Frühstück oder ein wärmendes Lachsgericht zum Abendessen. Kleine Veränderungen können gerade in der kalten Jahreszeit viel bewirken.

👉 Eine ausgewogene Ernährung ersetzt keine medizinische Behandlung, kann aber einen wertvollen Beitrag zu mehr Wohlbefinden im Winter leisten.

Tag des Nichtstuns – Warum Pausen wichtig für die Gesundheit sind

In unserem oft hektischen Alltag bleibt eines häufig auf der Strecke: das bewusste Nichtstun. Der Tag des Nichtstuns am 16. Jänner erinnert uns daran, dass Pausen kein Luxus sind, sondern ein wichtiger Bestandteil von Gesundheit und Wohlbefinden.

Unser Körper und unser Geist brauchen regelmäßig Zeit zur Erholung. Dauerhafte Anspannung, Stress und ein ständig gefüllter Terminkalender können langfristig zu Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen oder körperlichen Beschwerden führen. Bereits kurze Phasen des Innehaltens helfen, das Nervensystem zu beruhigen, Stresshormone zu senken und neue Energie zu sammeln.

Nichtstun bedeutet dabei nicht, „nichts zu leisten“, sondern sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen:
ein paar Minuten ruhig sitzen, tief durchatmen, einen Spaziergang ohne Ziel machen oder einfach einmal nichts planen.

👉 Unser Tipp: Planen Sie Erholung genauso fix ein wie Termine.

Das Team der PVE Wien West unterstützt Sie gerne dabei, gesund durch den Alltag zu kommen – körperlich wie mental.

H₂-Atemtest bei Magen-Darm-Beschwerden

Leiden Sie immer wieder unter Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit oder vermehrten Winden? Diese Beschwerden können den Alltag deutlich beeinträchtigen. Wenn bei bisherigen Untersuchungen keine klare Ursache gefunden wurde, steckt häufig eine Unverträglichkeit bestimmter Zucker dahinter – zum Beispiel von Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose).

Der H₂-Atemtest ist eine einfache, schmerzfreie und gut verträgliche Untersuchung, mit der solche Unverträglichkeiten festgestellt werden können. Dabei trinken Sie eine Testlösung mit einem bestimmten Zucker. Kann dieser im Darm nicht ausreichend aufgenommen werden, wird er von Darmbakterien abgebaut. Dabei entsteht ein Gas (Wasserstoff, H₂), das über die Lunge abgeatmet wird.

Während des Tests messen wir in regelmäßigen Abständen den Wasserstoffgehalt Ihrer Ausatemluft. Steigt dieser deutlich an und treten gleichzeitig typische Beschwerden auf, spricht das für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit.

👉 Diesen H₂-Atemtest bieten wir direkt in der PVE Wien West an.
Gerne beraten wir Sie vorab und besprechen mit Ihnen, welche Untersuchung für Sie sinnvoll ist.


Haben Sie wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden?

Kontaktieren Sie uns – das Team der PVE Wien West ist gerne für Sie da.

Kälte und Gesundheit – gut durch den Winter kommen

Die kalte Jahreszeit stellt unseren Körper vor besondere Herausforderungen. Sinkende Temperaturen, trockene Heizungsluft und vermehrte Aufenthalte in geschlossenen Räumen können unser Wohlbefinden beeinflussen und das Risiko für Infekte erhöhen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich jedoch gut durch die Kälte kommen.

Warum Kälte belastet
Bei niedrigen Temperaturen ziehen sich die Blutgefäße zusammen, um Wärme zu speichern. Dadurch werden Schleimhäute schlechter durchblutet und sind anfälliger für Viren und Bakterien. Gleichzeitig trocknet warme Heizungsluft Nase und Rachen aus – ein weiterer Risikofaktor für Erkältungen.

Was jetzt guttut

  • Warm anziehen: Mehrere Kleidungsschichten, Haube, Schal und Handschuhe schützen vor Auskühlung.

  • In Bewegung bleiben: Regelmäßige Bewegung – auch bei Kälte – stärkt das Immunsystem und die Durchblutung.

  • Frische Luft & Lüften: Kurzes Stoßlüften sorgt für ein gutes Raumklima und reduziert Keime in Innenräumen.

  • Ausreichend trinken: Warme Getränke wie Tee unterstützen den Flüssigkeitshaushalt und die Schleimhäute.

  • Schleimhäute pflegen: Nasensprays mit Salz oder befeuchtende Maßnahmen helfen gegen trockene Luft.

Besondere Vorsicht für Risikogruppen
Ältere Menschen, Kinder sowie Personen mit Herz-, Lungen- oder Gefäßerkrankungen sollten auf ausreichenden Kälteschutz achten und längere Aufenthalte in starker Kälte möglichst vermeiden.

Die Kälte ist kein Feind – richtig vorbereitet kann man auch im Winter aktiv und gesund bleiben. Wer auf seinen Körper hört, sich schützt und rechtzeitig Pausen einlegt, kommt gut durch die kalte Jahreszeit.

Bei Fragen oder gesundheitlichen Beschwerden ist das Team der PVE Wien West gerne für Sie da.

Veganuary – wie gesund sind vegane Ersatzprodukte wirklich?

Der Veganuary lädt viele Menschen dazu ein, im Jänner vermehrt oder ausschließlich pflanzlich zu essen. Dabei greifen viele auf vegane Ersatzprodukte zurück – doch sind diese automatisch gesund? Die Antwort ist differenziert.

Nicht alle veganen Ersatzprodukte sind per se gesundheitsfördernd, allerdings sind sie auch nicht grundsätzlich negativ zu bewerten. Entscheidend ist ihre Art und Verarbeitung. Pflanzliche Milchalternativen, pflanzliches Joghurt oder Tofu bestehen häufig aus wenigen, natürlichen Zutaten und können eine sinnvolle Ergänzung im Speiseplan sein. Demgegenüber sind viele vegane Fleisch-, Wurst- oder Käseersatzprodukte stark verarbeitet und enthalten oft größere Mengen an Zucker, Salz, ungünstigen Fetten sowie diversen Zusatzstoffen.

Diese Problematik betrifft jedoch nicht ausschließlich vegane Produkte – auch stark verarbeitete tierische Lebensmittel weisen ähnliche Eigenschaften auf. Es geht also weniger darum, ob ein Produkt pflanzlich ist, sondern vielmehr wie stark es verarbeitet wurde und welche Zusatz-, Geschmacks- oder Farbstoffe enthalten sind. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich daher immer. Als einfache Faustregel gilt: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser.

Fazit:
Die Menge macht das Gift. In einer ausgewogenen, vollwertigen Ernährung, die überwiegend auf natürlichen und möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln basiert, können vegane Ersatzprodukte – gerade im Rahmen des Veganuary – eine sinnvolle Ergänzung sein. Wer jedoch hauptsächlich auf stark verarbeitete vegane Alternativen setzt, riskiert langfristig eine unausgewogene Ernährung.

Für weitere Fragen oder eine individuelle Beratung steht Ihnen unser Diätologie-Team sehr gerne zur Verfügung.

Ihr Team der PVE Wien West