Heilpflanze des Monats Oktober: Spitzwegerich – unscheinbar am Wegesrand
Mit dem Herbst kommen oft die ersten Erkältungen. Wenn der Hals kratzt und trockener Husten lästig wird, lohnt sich ein Blick auf eine unscheinbare Heilpflanze: den Spitzwegerich (Plantago lanceolata).
Ein vertrauter Begleiter
Spitzwegerich wächst auf Wiesen und an Wegrändern. Seine schmalen, länglichen Blätter mit deutlich erkennbaren Längsrippen bilden eine Rosette. Die kleinen Blüten sitzen auf langen, blattlosen Stängeln. Für die Heilkunde verwendet man vor allem die Blätter.
Wohltuend für Hals und Rachen
Spitzwegerichblätter enthalten unter anderem Schleimstoffe. Diese können gereizte Schleimhäute beruhigen. Spitzwegerich wird daher traditionell bei Reizungen im Mund- und Rachenraum sowie damit verbundenem trockenem Reizhusten eingesetzt.
Die Anwendung beruht auf langjähriger Erfahrung. Spitzwegerich kann Beschwerden lindern, beseitigt aber nicht die Ursache einer Erkältung.
Anwendung im Alltag
Spitzwegerich ist als Tee sowie in verschiedenen Säften, Sirupen und Lutschpräparaten erhältlich. Beachten Sie die Zubereitungs- und Dosierungsangaben auf der Packung. Für Kinder gelten je nach Präparat unterschiedliche Altersgrenzen.
Wann ist ärztlicher Rat wichtig?
Bei Atemnot, Fieber, blutigem Auswurf oder einer deutlichen Verschlechterung ist eine ärztliche Abklärung erforderlich. Auch wenn die Beschwerden länger als eine Woche anhalten, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Ihr Team der PVE Wien West berät Sie gerne, welche Behandlung zu Ihren Beschwerden passt.
