Heilpflanze des Monats November – Eibisch bei trockenem Reizhusten

Der Hals kratzt, und beim Einschlafen meldet sich immer wieder dieser trockene Husten. In der Erkältungszeit ist das besonders lästig. Eine Heilpflanze, die traditionell zur Linderung solcher Beschwerden eingesetzt wird, ist der Echte Eibisch (Althaea officinalis).

Was macht Eibisch besonders?

Medizinisch verwendet wird vor allem die Wurzel. Sie enthält Schleimstoffe, die mit Wasser eine gelartige Schicht bilden. Diese kann sich vorübergehend auf die gereizte Schleimhaut im Mund und Rachen legen und so das Kratzen und den Hustenreiz lindern. Eibischwurzel wird dafür traditionell verwendet. Die klinische Studienlage ist begrenzt.

Wie wird Eibisch angewendet?

Eibischwurzel gibt es zum Beispiel als Tee oder Hustensirup. Für die getrocknete Wurzel ist ein Kaltwasserauszug eine traditionelle Zubereitung. Richten Sie sich bei der Zubereitung und Anwendung nach den Angaben auf der Packung.

Wenn der Husten trotz Anwendung länger als eine Woche anhält oder sich verschlechtert, lassen Sie ihn ärztlich abklären. Bei Atemnot oder Fieber sollten Sie sich früher ärztlichen Rat holen.

Ihr Team der PVE Wien West